Wie wird eine Partei 150 Jahre alt?

942602_599230120101625_958650182_nDie SPD wird heute 150 Jahre alt. Und mehr als 142 Jahre hat sie ohne mich durchgehalten. Beim Festakt heute in Leipzig, im SPD-Film oder in vielen Publikationen wird an die stolze Geschichte der Sozialdemokratie erinnert. Lasalle und der “Allgemeine Deutsche Arbeiterverein”, August Bebel und die Verfolgung der SPD im Kaiserreich, Ebert und die erste deutsche Demokratie, Otto Wels und seine mutige Rede gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz, Willy Brandt als Ikone – sie alle dürfen nicht fehlen, wenn die Meilensteine der Parteigeschichte in diesen Tagen erzählt wird. Nostalgie? Selbstbeweihräucherung angesichts schlechter Umfragen? Eine Partei der Vergangenheit?

Stimmt, die Verlockung, als Genossin oder Genosse sentimental zu werden, ist groß. “Wir deutschen Sozialdemokraten bekennen uns in dieser geschichtlichen Stunde feierlich zu den Grundsätzen der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Sozialismus … Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten … Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.” Auch ich bekomme Gänsehaut, wenn ich diese Zeilen aus der Wels-Rede lese – die wohl mutigste Rede, die je in einem deutschen Parlament gehalten wurde.

Aber die SPD ist mehr als Erinnerung an einzelne historische Glanzlichter. Sie ist Garant für Demokratie, Freiheit und sozialen Zusammenhalt in Deutschland und Europa. Eine Partei, die stolz ihren 150. Geburtstag feiern kann, eine Partei, die nie ihren Namen wechseln musste, eine Partei, der in diesen Tagen (mal aufrichtig, mal aus Anstand) auch von politischen Gegnern gratuliert wird, eine solche Partei kann für die politische Kultur und unsere Demokratie nicht so schlecht gewesen sein. Dies zeigt auch, dass die SPD ihren Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität stets verbunden war. Natürlich müssen sich politische Programme und Gesetzesinitiative der jeweiligen Zeit und ihren Problemen anpassen und sicherlich hat auch die SPD so manchen politischen Fehler begangen, doch ihre Grundwerte hat sie nicht verraten: Haltung hat nichts mit Herkunft zu tun. Jeder Mensch hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Sozialer Aufstieg muss möglich sein. Mehr Miteinander, mehr Demokratie wagen.

Eines macht die SPD vielleicht besonders aus: Ihre Mitglieder! Vom Papiertiger, der Anträge um Anträge zu Parteiprogrammen erarbeitet hat, vom Kümmerer, der in seinem Stadtteil für die Schwächeren da war bis hin zu revolutionären Jusos oder ausgebufftes Polit-Profis. Wenn es Menschen gibt, die trotz Krieg und Verfolgung, Ärger über die Parteiführung und Frustrationen, Erfolgen und Niederlagen über 80 Jahre in dieser Partei dabei sind, dann bin auch ich gerne Teil der SPD.

Deshalb ist die SPD 150 Jahre alt geworden und deshalb kann sie auch noch älter werden.

Mehr zum Parteijubiläum gibt es hier: http://www.150-jahre-spd.de/

Ostergrüße

PoKa_Ostern.inddWie jedes Jahr zu Ostern habe ich gemeinsam mit Thilo Waasem eine Oster-Postkarte entwickelt. In den letzten Jahren sind damit schon verschiedene Themen (Familienkarte, KiTa-Gebühren, Eifeler Bündnis gegen Rechts) aufgegriffen worden. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das spannende und komplexe Thema Inklusion. Mehr Infos zum Begriff Inklusion finden Sie auf den Seiten der Aktion Mensch!

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Bald Bürgerentscheid über das Freibad?

In der letzten Sitzungsperiode des Gemeinderates stand mal wieder das Blankenheimer Freibad im Fokus. Seit Jahren gelingt es den Fraktionen im Rat nicht, sich auf eine Vorgehensweise zu einigen. Entscheidungen wurde bisher meist aus dem Weg gegangen. Was also tun mit dem Freibad? Schließen? Investoren suchen? Sanieren?

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Foto: Gemeinde Blankenheim

Mit der SPD-Fraktion haben wir einen Antrag gestellt, der eine Entscheidung einforderte. In der politischen Diskussion kam dann die Idee eines Bürgerentscheides auf – ich persönliche finde das eine sehr gute Sache, die Bürgerinnen und Bürger an der Entscheidung zu beteiligen. Weitere Infos zum Bürgerentscheid hat Simone Böhm in einem Artikel auf wir-in-freilingen.de zusammengefasst. Ein möglicher Termin wäre der 22.09., der Tag der Bundestagswahl. Die Verwaltung erarbeitet derzeit eine passende Frage, die eindeutig mit Ja oder Nein zu beantworten ist.

Die Argumente gegen den Weiterbetrieb des Bades bei jährlich ca. 150.000 € Defizit und einem hohen Sanierungsbedarf liegen auf der Hand und sind vor allem aus der Perspektive der Außenorte der Gemeinde nachvollziehbar.

Dennoch werde ich persönlich für den Erhalt stimmen. Hierzu einige Argumente:

  • Es gibt eine Rückstellung im Haushalt für die Sanierung des Freibades – die Belastungen für die Gemeinde würden also vor allem in den Zinsen für ein entsprechendes Darlehen liegen. Die Zinslage ist für Kommunen günstig wie nie, wenn man jetzt nicht tätig wird, wird es schwierig.
  • Ein bilanzieller Gewinn entsteht bei einer Schließung nicht. Falls nicht saniert wird, verliert das Freibad auch den entsprechenden Wert, der bei der Eröffnungsbilanz festgelegt worden ist.
  • Auch wenn das Freibad touristisch nur geringen Nutzen hat, ist es mit seinem 10 Meter-Turm für viele Familien und Jugendliche aus der Gemeinde wichtig.
  • Eine neue Gesamtschule braucht Schulschwimmen vor Ort!
  • Kreativen Konzepten wie Naturbad, Verkleinerung, Überdachung etc. sollte man eine Chance geben.
  • Wenn die Bürgerinnen und Bürger über die Erhöhung der Realsteuern schon belastet werden, dann darf kommunale Infrastruktur nicht gleichzeitig abgebaut werden.

Machen Sie sich selbst ein Bild vom Freibad und gehen sie abstimmen, falls es letztlich zum Bürgerentscheid kommt (Entscheidung des Rates vor den Sommerferien). Auf Facebook gibt es bereits eine Gruppe, die sich für den Erhalt einsetzt. Mein Fraktionskollege Wilfried Wutgen hat sie gegründet.

Heute vor 80 Jahren…

Heute vor 80 Jahren wurde Hitlers Ermächtigungsgesetz beschlossen. Als einzige Fraktion stimmte die SPD gegen das Gesetz, das die parlamentarische Demokratie in Deutschland endgültig beseitigte. Darauf kann die SPD bis heute stolz sein, gleichzeitig ist es aber auch eine Verpflichtung, Menschenrechte, Freiheit und Gerechtigkeit stets zu verteidigen. Hier die berühmte Rede von Otto Wels (Quelle: dhm):

Otto Wels (SPD)
Rede zur Begründung der Ablehnung des Ermächtigunsgesetzes

Reichstagssitzung vom 23. März 1933 in der Berliner Krolloper

“Meine Damen und Herren! Der außenpolitischen Forderung deutscher Gleichberechtigung, die der Herr Reichskanzler erhoben hat, stimmen wir Sozialdemokraten um so nachdrücklicher zu, als wir sie bereits von jeher grundsätzlich verfochten haben.

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

Ich darf mir wohl in diesem Zusammenhang die persönliche Bemerkung gestatten, daß ich als erster Deutscher vor einem internationalen Forum, auf der Bremer Konferenz am 3. Februar des Jahres 1919, der Unwahrheit von der Schuld Deutschlands am Ausbruch des Weltkrieges entgegengetreten bin.

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

Nie hat uns irgendein Grundsatz unserer Partei daran hindern können oder gehindert, die gerechten Forderungen der deutschen Nation gegenüber den anderen Völkern der Welt zu vertreten.

(Bravo! bei den Sozialdemokraten.)

Der Herr Reichskanzler hat auch vorgestern in Potsdam einen Satz gesprochen, den wir unterschreiben. Er lautet: »Aus dem Aberwitz der Theorie von ewigen Siegern und Besiegten kam der Wahnwitz der Reparationen und in der Folge die Katastrophe der Weltwirtschaft.« Dieser Satz gilt für die Außenpolitik; für die Innenpolitik gilt er nicht minder.

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

Auch hier ist die Theorie von ewigen Siegern und Besiegten, wie der Herr Reichskanzler sagte, ein Aberwitz. Das Wort des Herrn Reichskanzlers erinnert uns aber auch an ein anderes, das am 23. Juli 1919 in der Nationalversammlung gesprochen wurde. Da wurde gesagt: »Wir sind wehrlos, wehrlos ist aber nicht ehrlos.

(Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

Gewiß, die Gegner wollen uns an die Ehre, daran ist kein Zweifel. Aber daß dieser Versuch der Ehrabschneidung einmal auf die Urheber selbst zurückfallen wird, da es nicht unsere Ehre ist die bei dieser Welttragödie zugrunde geht, das ist unser Glaube bis zum letzten Atemzug.”

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten. – Zuruf von den Nationalsozialisten: Wer hat das gesagt?)

Das steht in einer Erklärung, die eine sozialdemokratisch geführte Regierung damals im Namen des deutschen Volkes vor der ganzen Welt abgegeben hat, vier Stunden bevor der Waffenstillstand abgelaufen war, um den Weitervormarsch der Feinde zu verhindern. – Zu dem Ausspruch des Herrn Reichskanzlers bildet jene Erklärung eine wertvolle Ergänzung.

Aus einem Gewaltfrieden kommt kein Segen;

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

im Innern erst recht nicht.

(Erneute Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

Eine wirkliche Volksgemeinschaft läßt sich auf ihn nicht gründen. Ihre erste Voraussetzung ist gleiches Recht. Mag sich die Regierung gegen rohe Ausschreitungen der Polemik schützen, mag Sie Aufforderungen zu Gewalttaten und Gewalttaten selbst mit Strenge verhindern. Das mag geschehen, wenn es nach allen Seiten gleichmäßig und unparteiisch geschieht, und wenn man es unterläßt, besiegte Gegner zu behandeln, als seien sie vogelfrei.

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.

(Lebhafter Beifall bei den Sozialdemokraten.)

Nach den Verfolgungen, die die Sozialdemokratische Partei in der letzten Zeit erfahren hat, wird billigerweise niemand von ihr verlangen oder erwarten können, daß sie für das hier eingebrachte Ermächtigungsgesetz stimmt. Die Wahlen vom 5. März haben den Regierungsparteien die Mehrheit gebracht und damit die Möglichkeit gegeben, streng nach Wortlaut und Sinn der Verfassung zu regieren. Wo diese Möglichkeit besteht, besteht auch die Pflicht.

(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.)

Kritik ist heilsam und notwendig. Noch niemals, seit es einen Deutschen Reichstag gibt, ist die Kontrolle der öffentlichen Angelegenheiten durch die gewählten Vertreter des Volkes in solchem Maße ausgeschaltet worden, wie es jetzt geschieht,

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

und wie es durch das neue Ermächtigungsgesetz noch mehr geschehen soll. Eine solche Allmacht der Regierung muß sich um so schwerer auswirken, als auch die Presse jeder Bewegungsfreiheit entbehrt.

Meine Damen und Herren! Die Zustände, die heute in Deutschland herrschen, werden vielfach in krassen Farben geschildert. Wie immer in solchen Fällen fehlt es auch nicht an Übertreibungen. Was meine Partei betrifft, so erkläre ich hier: wir haben weder in Paris um Intervention gebeten, noch Millionen nach Prag verschoben, noch übertreibende Nachrichten ins Ausland gebracht.

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

Solchen Übertreibungen entgegenzutreten wäre leichter, wenn im Inlande eine Berichterstattung möglich wäre, die Wahres vom Falschen scheidet.

(Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

Noch besser wäre es, wenn wir mit gutem Gewissen bezeugen könnten, daß die volle Rechtssicherheit für alle wiederhergestellt sei.

(Erneute lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

Das, meine Herren, liegt bei Ihnen.

Die Herren von der Nationalsozialistischen Partei nennen die von ihnen entfesselte Bewegung eine nationale Revolution, nicht eine nationalsozialistische. Das Verhältnis ihrer Revolution zum Sozialismus beschränkt sich bisher auf den Versuch, die sozialdemokratische Bewegung zu vernichten, die seit mehr als zwei Menschenaltern die Trägerin sozialistischen Gedankengutes gewesen ist

(Lachen bei den Nationalsozialisten.)

und auch bleiben wird. Wollten die Herren von der Nationalsozialistischen Partei sozialistische Taten verrichten, sie brauchten kein Ermächtigungsgesetz.

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

Eine erdrückende Mehrheit wäre Ihnen in diesem Hause gewiß. Jeder von Ihnen im Interesse der Arbeiter, der Bauern, der Angestellten, der Beamten oder des Mittelstandes gestellte Antrag könnte auf Annahme rechnen, wenn nicht einstimmig, so doch mit gewaltiger Majorität.

(Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

(Lachen bei den Nationalsozialisten.)

Aber dennoch wollen Sie vorerst den Reichstag ausschalten, um Ihre Revolution fortzusetzen. Zerstörung von Bestehendem ist aber noch keine Revolution. Das Volk erwartet positive Leistungen. Es wartet auf durchgreifende Maßnahmen gegen das furchtbare Wirtschaftselend, das nicht nur in Deutschland, sondern in aller Welt herrscht.

Wir Sozialdemokraten haben in schwerster Zeit Mitverantwortung getragen und sind dafür mit Steinen beworfen worden.

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

(Lachen bei den Nationalsozialisten.)

Unsere Leistungen für den Wiederaufbau von Staat und Wirtschaft, für die Befreiung der besetzten Gebiete werden vor der Geschichte bestehen.

(Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

Wir haben gleiches Recht für alle und ein soziales Arbeitsrecht geschaffen. Wir haben geholfen, Deutschland zu schaffen, in dem nicht nur Fürsten und Baronen, sondern auch Männern aus der Arbeiterklasse der Weg zur Führung des Staates offensteht.

(Erneute Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

Davon können Sie nicht zurück, ohne Ihren eigenen Führer preiszugeben.

(Beifall und Händeklatschen bei den Sozialdemokraten.)

Vergeblich wird der Versuch bleiben, das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Wir Sozialdemokraten wissen, daß man machtpolitische Tatsachen durch bloße Rechtsverwahrungen nicht beseitigen kann. Wir sehen die machtpolitische Tatsache Ihrer augenblicklichen Herrschaft. Aber auch das Rechtsbewußtsein des Volkes ist eine politische Macht, und wir werden nicht aufhören, an dieses Rechtsbewußtsein zu appellieren.

Die Verfassung von Weimar ist keine sozialistische Verfassung. Aber wir stehen zu den Grundsätzen des Rechtsstaates, der Gleichberechtigung, des sozialen Rechtes, die in ihr festgelegt sind. Wir deutschen Sozialdemokraten bekennen uns in dieser geschichtlichen Stunde feierlich zu den Grundsätzen der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Sozialismus.

(Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten. Sie selbst haben sich ja zum Sozialismus bekannt. Das Sozialistengesetz hat die Sozialdemokratie nicht vernichtet. Auch aus neuen Verfolgungen kann die deutsche Sozialdemokratie neue Kraft schöpfen.

Wir grüßen die Verfolgten und Bedrängten. Wir grüßen unsere Freunde im Reich. Ihre Standhaftigkeit und Treue verdienen Bewunderung. Ihr Bekennermut ihre ungebrochene Zuversicht -

(Lachen bei den Nationalsozialisten.)

(Bravo! Bei den Sozialdemokraten.)

verbürgen eine hellere Zukunft.”

(Wiederholter Beifall bei den Sozialdemokraten.)

(Lachen bei den Nationalsozialisten.)

Kreative Bierdeckel gegen Rechtspopulismus

Die Jusos Euskirchen haben gemeinsam mit den Jusos Düren eine tolle Aktion gegen Rechtspopulismus durchgeführt.Bierdeckel-2-Rückseite Wer kennt das nicht? Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz in Stammtischparolen…Mit kreativen Antworten auf der Rückseite regen die Bierdeckel zum Nachdenken an. Ich hoffe, dass die Aktion vor allem viele junge Menschen in den Kneipen, Clubs und Jugendeinrichtungen erreicht.

Mehr Infos dazu gibt es hier!

Gesamtschule geht an den Start

Nachdem sich nun über 100 SchülerInnen aus den Kommunen Blankenheim, Dahlem und Nettersheim an der neuen Gesamtschule angemeldet haben, kann diese auch wirklich an den Start gehen. Viele haben das für unmöglich gehalten und auch ich hatte Zweifel, ob die 100 Kinder zusammen kommen.

Die Anmeldezahlen zeigen, dass ideologische Grenzen inzwischen kaum noch eine Rolle für Eltern spielen – auch nicht in der vermeintlich konservativen Eifel. Das ist gut so! Was zählt ist eine wohnortnahe Schule, die (im Falle der neuen Gesamtschule) alle Schulabschlüsse ermöglicht, den Kindern Zeit und Raum zur individuellen Entwicklung bietet und ein engagiertes Kollegium hat.

In der nächsten Wochen muss sich also noch einiges tun:

  • eine kommissarische Schulleitung muss installiert werden
  • das Kollegium muss zusammengestellt werden und die ersten Weichen für das kommende Schuljahr stellen
  • der Schulzweckverband muss gegründet werden und Entscheidungen bzgl. der Immobilien und des Personals (Hausmeister, Sekretariat, Schulsozialarbeit) müssen getroffen werden

Ich bin gespannt, was sich noch so tut bis die ersten SchülerInnen die Schule betreten. Es bleibt zu hoffen, dass die Euphorie über die Anmeldezahlen nicht dazu führt, dass die nächsten Schritten nur noch halbherzig und mit weniger Sorgfalt begangen werden.

Blog-Statistik 2012

Die WordPress.com-Statistik fertigte einen Jahresbericht meines Blogs für das Jahr 2012 an.

Insgesamte kamen ca. 32.000 Besucher im Jahr 2012 auf diese Seite. Wie schon im Vorjahr war die Seite Politik für Kinder – Begriffe einfach erklärt! die mit Abstand Beliebteste. So kamen auch viele BesucherInnen über eine Suchanfrage bei google, die ähnlich lautete zu meinem Blog.
Ich freue mich, dass die Kinder-Rubrik, die ja eigentlich nur Links zu weiteren Seiten zusammenfasst, sich solch einer Beliebtheit erfreut. In 2013 werde ich diese Rubrik deshalb evtl. auch noch einmal um eigene Beiträge erweitern.
Der Tag mit den meisten BesucherInnen war der 12. September mit 238 Gästen.

Vielen Dank für Ihr Interesse im letzten Jahr und ich freue mich auf ein Wiedersehen in 2013!

Klicken Sie hier um den vollständigen Bericht zu sehen.